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Erasmus Erklärung zur Hochschulpolitik (Allgemeine Strategie)

Die Höhere medizinische Fachschule bietet die Ausbildung in Fachrichtungen Diplomierter/e Pharmazeu-tischer/e

Assistent/in, Diplomierter/e Augenoptiker/in, Diplomierter/e Zahntechniker/in, Diplomierte Dentalhygienikerin und

Diplomierter/e Medizinisch-technischer/e Laborassistent/in. Die Schule hat zum Ziel den europäischen Rahmen der Ausbildung zu stärken, die internationale Zusammenarbeit weiter zu entwickeln und die Art und Weise sowie Inhalte der Ausbildung an die sich ändernden Bedürfnisse der Gesellschaft und an den neuesten Stand der Wissenschaft anzupassen. Europäische Mobilitätsprogramme und Partnerschaften halten wir für effektiven Weg zu Erhöhung der Qualität und der Anziehungskraft des tertiären Studiums, für Möglichkeit zur weiteren Ausbildung der Studenten und zur Verbesserung ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt, aber zugleich auch für eine Chance für Erhöhung der Qualifikationen der Lehrkräfte. Aus diesen Gründen nimmt die Schule seit 1998 an den EU-Programmen - Socrates, Leonardo da Vinci, Erasmus teil und auch an den Programmen der EU-Strukturfonds-JPD3. Nach dem Erwerb von EUC in 2003 haben wir die Zusammenarbeit z.B. mit University of Brighton entwickelt, zuerst in Form der Lehrermobilitäten, später auch studentischen. Im Leonardo da Vinci Programm haben wir seit 2000 viele Studentinnen, zukünftige Krankenschwestern und Hebammen zum Auslandspraktikum nach Großbritannien, Deutschland und Österreich gesendet und die ausländischen

aufgenommen. Diese Zusammenarbeit dauerte bis 2009, wo infolge der Veränderungen in der Ausbildung wurden diese Fachrichtungen an unserer Schule zum Abschluss gebracht. Dann haben wir uns auf die Vermittlung der Mobilitäten für heutige, medizinisch-technische Fachrichtungen der Schule orientiert. Nach dem Erwerb des Erweiterten EUCs in 2007 öffneten sich für die Studenten und Lehrer der neuen Fachrichtungen bessere Chancen zur Teilnahme am Erasmus Programm. Wir haben viele Kontakte mit verschiedenen ausländischen Betrieben angeknüpft, wohin die Lehrer zu Schulungen kommen und die Bedingungen für die Aufnahme unserer Studenten zum Praktikum besprechen und vereinbaren. Ihre Zahlen steigen. Seit 2013 fahren zum Auslandspraktikum auch die Studenten - PTAs.

Die Studienaufenthalte haben wir bis jetzt nicht realisiert, da bei unseren Fachrichtungen nicht einfach ist eine adäquate Schule mit EUC zu finden. Diese ungünstige Situation mildern wir durch die Einladungen von ausländischen Fachkräften, die nicht nur den Studenten, sondern auch den Kollegen die neuesten Fachkenntnisse direkt an unserer Schule vermitteln.

Bildungssystem in medizinischen Berufen wird in den letzten Jahren nicht nur bei uns, sondern auch in anderen

benachbarten Ländern umstrukturiert. Einige Fachrichtungen werden jetzt als Bakkaleur-Studiumgänge angeboten, was für uns neue Kooperationsmöglichkeiten auch mit Hochschulen bietet.

Strategie der VOSZ in der neuen Programmphase ist, den Studenten und dem Personal ausländische Erfahrung zu vermitteln, ihre schon erworbene Kenntnisse und Fertigkeiten so zu überprüfen und zu erweitern. Wir werden weiter vor allem die Mobilitäten-Praktika der Studenten und Schulungen des Personals fördern und die Zusammenarbeit mit besten Betrieben im Ausland besonders bei Fächern erweitern, die im Ausland bis jetzt nicht tertiär ausgebildet sind. Neu möchten wir die Zusammenarbeit mit Hochschulen anknüpfen, die  Dentalhygienikerinnen und Medizinisch technische Laboratoriumsassistenten ausbilden, zuerst als Lehrermobilitäten, dann der Studenten. Das Land mit meisten Kontakten bleibt für uns Deutschland, neue Kontakte möchten wir u.a.in Österreich und skandinavischen Ländern schließen. Die Mobilitätteilnehmer werden im internationalen Team tätig sein, sie gewinnen die neuesten Kenntnisse in ihrem Fach, sie lernen neue Trends, Verfahren, Materialien und Technologien kennen, in der Praxis überprüfen sie Stand und Qualität ihrer Ausbildung und Arbeitsweise sowie sie entwickeln eigene soziale und Kommunikationskompetenzen weiter. Die Lehrkräfte werden auch die Ausbildung in Tschechien präsentieren, die mit der im Ausland vergleichen und Impulse zu ständiger Verbesserung der Ausbildungsweise und eigenes professionelles Aufstiegs suchen und finden, wovon auch die Studentenprofitieren.

Lehrtätigkeit der ausländischen Fachkräfte aus Betrieben hat sich bewährt, deshalb planen wir die Zahl der Fachkräfte und der entsendenden Länder erweitern. Unsere Erfahrungen mit Praktika-Organisation im Leonardo Programm möchten wir intensiver nutzen und im Rahmen der Kooperation mit Hochschulen ausländische Erasmus Studenten zum Praktikum aufzunehmen.

Die VOSZ hat seit 1998 Erfahrungen mit Teilnahme an einigen Projekten der Partnerschaft und Kooperation im Rahmen des LLP-Programms. Internationale Zusammenarbeit war für die Schule immer eine wichtige Quelle für Modernisierung und Internalisierung unserer Einrichtung. Infolge der Veränderungen in der Struktur der in der Schule ausgebildeten Fachrichtungen mussten die meisten Kooperationen zum Abschluss kommen. Unser Ziel in der neuen Programmphase ist neue Kontakte zu finden und die bestehenden mit ausländischen Betrieben (v.a. in Deutschland) auf höheres Niveau zu schieben, d.h. langfristige Kooperationsverträge zu schließen und danach schrittweise an der Optimierung der Inhalte einiger Studenten für Praxis vorbereitenden fachspezifischen Fächer zusammenzuarbeiten.

Durch die internationale Zusammenarbeit im Erasmus Programm werden wir zur Modernisierung und Internationalisierung der Ausbildung aller Fachrichtungen der Schule beitragen. Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Mobilitäten werden wir zu Aktualisierung und Verbesserung der Lehrpläne nutzen, damit werden wir zu Erhöhung ihres Niveaus beitragen und so die Chance der Schule bei ihrer Reakkreditierung steigern. Zugleich werden wir die Anziehungskraft und Bedeutung der Hochschulbildung stärken, was auch zu Förderung der Konkurrenzfähigkeit der Schule führt. Schon aus vorigen Jahren wissen wir, dass die Teilnahme an Mobilitäten zur Entwicklung der multikulturellen Kompetenzen der Studierenden und des Personals, zu Förderung der Toleranz, Gleichgerechtigkeit und Antidiskriminierung führt, dass sie die fachliche und persönliche Entwicklung der Teilnehmer fördert, wie Erhöhung des Selbstbewusstseins, Verantwortung, Fähigkeit richtig und schnell in anspruchsvollen Situationen zu entscheiden sind. Ein Aufenthalt in der fremdsprachlichen Umgebung und

Arbeit im internationalen Team hilft das Niveau der allgemeinen sowie der Fachsprache verbessern, vor allem Englisch und Deutsch. Das erweitert die Möglichkeiten der Schule auf dem Feld der internationalen Kooperation. Bis jetzt ist die Sprachbarriere für einige Kollegen und auch Studierenden ein Hindernis für die Teilnahme an internationalen Maßnahmen.

Die Erfahrungsvermittlung der Teilnehmer nach dem Rückkehr trägt sicher zu Verbesserung der

Präsentationskompetenzen der Teilnehmer. Durch das Vervollkommnen ihrer fachlichen, sozialen und kommunikativen Kompetenzen werden dann die Studierenden und das Personal mehr mobil, anpassungsfähig und flexibel für den Arbeitsmarkt im Rahmen des verknüpften Europa. Die Kooperation mit Topbetrieben im Ausland, die Lehraktivitäten der ausländischen Fachkräfte an der Schule, Teilnahme der Studierenden und des Personals an Mobilitätsmaßnahmen ermöglicht der Schule den Prozess der Ausbildung mit der Betriebspraxis und den neuesten Forschungsergebnissen zu verbinden. Die erwartete Auswirkung der internationalen Kooperation und der Mobilitätsmaßnahmen ist zugleich die Stärkung der Motivation der Teilnehmer zu Weiterbildung, Feedback über die Qualität der geleisteten Ausbildung und Möglichkeit die gewonnenen Erkenntnisse für ihre Erhöhung und für Verbesserung der Steuerung zu nutzen.